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fatkoehl architekten entwickelt und baut architektonische Modelle der Mischung und Kommunikation.

Das Büro wurde 2002 von Florian Köhl gegründet. Der Grund für die Standortwahl Berlin war der Transformationszustand der ehemals geteilten Stadt und die damit verbundenen Potentiale für experimentelle Modelle der Architekturentwicklung.

2003 erwarb das Büro ein Grundstück auf dem ehemaligen Mauerstreifen, um nach eigenen Vorstellungen den komplexen Entwicklungsprozess für eine gemischtes Wohnhaus selbst zu bestimmen und zu steuern: ein neues Finanzierungssystem durch die einzelnen Bauherren ermöglichte eine Form der Beteiligung, die das Büro “geteilte Autorenschaft” nennt. Es entstand eine der ersten Baugemeinschaften Berlins, für die das Büro 2009 den Architekturpreis Berlin erhielt. Parallel gründete Florian Köhl zusammen mit einer Gruppe von Architekten das Netzwerk Berliner Baugruppenarchitekten (NBBA), um im Zusammenschluss größere Wohnprojekte entwickeln zu können. Daraus ist unter anderem der erste Baugemeinschafts-Block Berlins im Friedrichshain entstanden. Gefolgt sind neben weiteren Wohnungsbauten andere Modelle der Architekturentwicklung, Austellungen und Publikationen.

 

Florian Köhl hat mehrere Jahre an der TU Berlin und an der Bartlett School of Architecture London Entwurf und Städtebau gelehrt. Er ist Vorstand des Netzwerkes Berliner Baugruppenarchitekten (NBBA), für die kritische Weiterentwicklung der Diskussion um Stadtentwicklung ist er Mitbegründer von Team Eleven und Instant City.